Virenscanner auf der Arbeitsstation der Anwender korrekt konfigurieren

Wir empfehlen dringend den lokalen MDaemon Connector Cache von der Echtzeitüberprüfung von Virenscannern (Drittanbieter) auszuschließen!
 
Sie können den entsprechenden Pfad der Datenbank (localcache.db und Ordner Attachments) in Outlook unter dem Button "Benutzerkonto | Verschiedenes | Einstellungen zum lokalen Cache" einsehen.
Deaktivieren Sie zudem den SMTP und IMAP4-Scan in Ihrer Antivirensoftware (Port 25 und 143) für Microsoft Outlook.
Empfehlenswert ist es auch den Prozess "Outlook.exe" nicht in Echtzeit prüfen zu lassen und ein etwaiges Outlook-Plugin zu deaktivieren.

Seit dem Release von MDaemon Version 13 gab es eine wesentliche Änderung in Verbindung mit dem IMAP4-Protokoll. Mit dieser Version wird per Standard die IMAP-Komprimierung aktiviert.
D.h. Clients die diese Erweiterung unterstützen (wie z.B. der Outlook Connector oder auch Thunderbird) empfangen die Daten des Servers komprimiert.
 
Einige Virenscanner, wie Avira oder auch Kaspersky haben mit dieser Komprimierung allerdings ein Problem und können den Datenstrom nicht scannen.
 
Lösung:

Deaktivieren Sie in MDaemon die Option "IMAP COMPRESS":
  1. Klicken Sie dazu in MDaemon auf | Einstellungen | Sever-Einstellungen
  2. Wechseln Sie bitte in den Reiter "Server".'
  3. Entfernen Sie hier den Haken bei der Option "...IMAP-Server unterstützt den Befehl COMPRESS".
  4. Klicken Sie auf "Übernehmen" und "OK". Starten Sie danach den IMAP-Server neu.
  5. Testen Sie nun das Verhalten mit einem der betroffenen Clients.

Gehen Sie bitte anschließend wie folgt vor:
  1. Schließen Sie Microsoft Outlook und beenden Sie alle laufenden Prozesse von Outlook.
  2. Löschen Sie das bisherige Profil unter "Systemsteuerung" | " Mail" heraus.
  3. Starten Sie nun den Rechner neu.
  4. Starten Sie bitte Outlook und konfigurieren Sie das Outlook Connector-Profil neu.

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