Wie kann ich RelayFax mit T.38 in Verbindung mit 3CX konfigurieren?

RelayFax unterstützt seit Version 7.0.2 bis zu 30 virtuelle Faxgeräte, die sich an einer SIP-gestützten softwarebasierten VoIP Telefonanlage, wie z.B. einer 3CX, anmelden können. In dieser Installationsanleitung beschreiben wir Ihnen die Konfiguration eines Faxgerätes in der 3CX VoIP Telefonanlage (www.3cx.com) und RelayFax. Wir gehen davon aus, dass die 3CX bereits vorkonfiguriert ist. Daher wird in dieser Beschreibung lediglich auf die Faxkonfiguration selbst eingegangen:
 
Grundinstallation:
- IP des RelayFax Faxservers: 192.168.0.100
- IP des 3CX Servers: 192.168.0.200
- Fax-Nebenstellennummer: 200
- Authentifizierungs-ID: 200
- Authentifizierungspasswort: RelayFax12345

Konfiguration (Beispiel) für die Nebenstelle des Faxgeräts in der 3CX:
1. Klicken Sie in 3CX auf Faxgeräte und in der oberen Menüleiste auf Fax-Nebenstelle hinzufügen.
2. Geben Sie in diesem Beispiel für die Fax-Nebenstellennummer den Wert 200 ein.
3. Als Authentifizierungs-ID hinterlegen Sie z.B. auch 200. Zur Sicherheit können Sie hier auch eine andere ID verwenden!
4. Das Authentifizierungspasswort sollte nicht aus der Fax-Nebenstellennummer oder der ID bestehen. Wählen Sie hier ein komplexes Passwort!
5. Klicken Sie in 3CX abschliessend auf Übernehmen und OK.

Konfiguration der Faxnebenstelle in dem RelayFax Faxserver:
Um ein T.38-Gerät bzw. Ihre Faxnebenstelle in RelayFax hinzuzufügen, klicken Sie im linken Bereich der Administrationsoberfläche auf den Abschnitt Faxgeräte und Manuell hinzufügen. Wählen Sie dann aus der Liste den Eintrag SIP (T.38) Kanal. Nachdem Sie das Faxgerät hinzugefügt haben, klicken Sie doppelt auf den zugehörigen neuen Eintrag, um die Konfiguration aufzurufen. Hier finden Sie die folgenden Einträge:<br>
SIP-Benutzerkonto:
- Server: Der Hostname oder die IP-Adresse der 3CX VoIP Telefonanlage. Falls der Port des Servers nicht 5060 ist, müssen Sie dem Eintrag einen Doppelpunkt und danach die Portnummer hinzufügen. In unserem Beispiel wäre es einfach die IP-Adresse 192.168.0.200.
- Benutzerkonto: Der Benutzername oder die Nebenstelle, die dem SIP-Benutzerkonto zugewiesen ist. Beispiel: 200.
Echtheitsbestätigung:
- Benutzername: Der Benutzername für die Anmeldung. Beispiel: ID 200.
- Kennwort: Das Kennwort für die Anmeldung. Beispiel: RelayFax12345.
Netzwerk:
- IP-Adresse: Hier wird die lokale IP-Adresse so eingetragen, wie sie auch dem SIP-Server übermittelt wird. Falls RelayFax hinter einer NAT-fähigen Firewall betrieben wird, muss hier die öffentliche Adresse der NAT-Firewall eingetragen werden. Es müssen weiter die beiden folgenden UDP-Ports auf der Firewall geöffnet sein, und Daten, die auf der Firewall eingehen, müssen an RelayFax weitergeleitet werden. Beispiel: 192.168.0.100 (IP von RelayFax!)
- SIP-Port: Der lokale SIP-Port (Voreinstellung ist 5060).
- RTP Port: Der lokale Port, der für RTP und das Protokoll T.38 genutzt wird (Voreinstellung ist 8000).

Hinweis: RelayFax unterstützt den Fax-Relaisbetrieb nach T.38 unter Verwendung des UDPTL-Protokolls; der T.38-Passthrough (hierbei wird ein Fax in einer VoIP-Verbindung als Audiodaten mithilfe von RTP übertragen) wird allerdings nicht unterstützt. Aus diesem Grund sind folgende Maßnahmen erforderlich:
- In der IP-Telefonanlage 3CX muss die Option Telefonanlage überträgt Audio (in der englischen Sprachfassung PBX delivers audio) deaktiviert sein.
- Um nach dem Standard T.38 übermittelte Faxe an herkömmliche Fax-Endgeräte, die Tonsignale übermitteln, zu senden oder von diesen zu empfangen, ist ein VoIP-Gateway erforderlich.

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